Einmal Buchmesseblues-Challenge und zurück

Buchmesseblues-Challenge - mein Rückblick

Heute ist sie also vorbei, die von Anabelle von Stehlblüten und Philip von Book Walk ins Leben gerufene Buchmesseblues-Challenge. Zeit, einen kurzen Rückblick zu wagen.

Ich hatte nicht erwartet, dass ich alle von mir hier ausgesuchten Bücher in dieser Zeit lesen würde. Mit der Arbeit und der Uni ist das einfach nicht wirklich möglich gewesen. Letztendlich habe ich vier Bücher gelesen:

Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße

Neil Gaiman hat mir den Einstieg in die Buchmesseblues-Challenge wirklich leicht gemacht. Mit Der Ozean am Ende der Straße hat er mich begeistern können! Meine Rezension dazu findet ihr hier.

Angelika KlüssendorfApril

Weiter ging’s mit etwas schwererer Kost. April hat mich tagelang beschäftigt, oft musste ich mich zwingen, weiterzulesen. Noch immer habe ich die Rezension dazu nicht geschrieben, weil ich meine Gedanken noch ein wenig ordnen muss. Den begeisterten Rezensionen im Vorfeld zum Deutschen Buchpreis 2014, für den April auf der Shortlist stand, den dann aber Lutz Seilers Kruso gewann, kann ich mich jedenfalls nicht anschließen.

Andreas Götz: Stirb leise, mein Engel

Etwas seichtere Kost wünschte ich mir dann also. Ein Jugendbuch-Thriller klang da doch wirklich nicht verkehrt. Spannende Story – was wäre dagegen einzuwenden? Eigentlich gar nichts. Leider wurde ich bei Andreas Götz nicht fündig. Die knapp 370 Seiten waren ein purer Kampf. Ohne Buchmesseblues-Challenge hätte ich das Buch nach 100 Seiten wohl wieder weg gelegt, aber so war mein Ehrgeiz geweckt. Jetzt bin ich nur froh, dass ich’s hinter mir habe. Ob ich dazu noch eine Rezension schreiben werde, weiß ich nicht. Schließlich schreibe ich lieber über Bücher, die mich begeistern konnten.

Neil Gaiman: Coraline

Vor Coraline legte ich eine kleine Buchmesseblues-Challenge-Pause ein und las ein aktuelles Buch. Ende letzter Woche packte mich dann aber noch mal der Ehrgeiz und ich schnappte mir Neil Gaimans Coraline. Und was kann ich sagen: Neil Gaiman ist einfach ein klasse Autor. Eine Gruselgeschichte nicht nur für Kinder, auch wenn sie mich nicht so umgehauen hat wie Der Ozean am Ende der Straße. Dennoch bekommt das Büchlein einen Ehrenplatz in meinem Regal – und das liegt nicht nur daran, dass es von Neil Gaiman signiert ist.

Fazit

Ich habe also vier Bücher von meinem SuB gelesen. Panischer Frühling von Gertrud Leutenegger und The Perks of Being a Wallflower von Stephen Chbosky warten noch auf mich bis Ende des Jahres. Über die Weihnachtstage werde ich also doch in der Lektüre versinken.

Das Buchkaufverbot musste ich leider zwei Mal umgehen (Weihnachtsgeschenke ausgeschlossen). Zum einen wurde ich bei der Lesung von Tilman Rammstedt schwach und kaufte Morgen mehr (Hey, das musste ich einfach signiert haben!). Zum anderen wanderte auch Harper Lees To Kill a Mockingbird in mein Buchregal, weil ich’s schon immer lesen wollte und Gehe hin, stelle einen Wächter als Rezensionsexemplar bei mir liegt und auf die Besprechung wartet. Mit dem Lesen davon werde ich übrigens noch heute Abend beginnen 😉

Vielen Dank an Anabelle und Philip für diese tolle Challenge! Auch wenn meine vier Bücher im Gegensatz zu dem, was andere Blogger von ihrem SuB alles runtergelesen haben, eine verschwindend geringe Leistung sind, war’s dennoch toll, sich mal wirklich auf die ungelesenen Bücher zu konzentrieren, statt immer nur den Neuerscheinungen hinterher zu hetzen.

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