Die geballte Ladung Gilmore Girls: 100 Seiten, 153 Folgen, 4 Jahreszeiten

Am 25. November, vor genau einer Woche, ging die achten Staffel Gilmore Girls bei Netflix online – 9 Jahre nach der letzten Folge der siebten Staffel. Weltweit freuten sich die Fans und markierten das Datum im Kalender – mich eingeschlossen. Karla Paul hat beim Reclam Verlag in 100 Seiten auf sieben Staffeln Gilmore Girls zurück geblickt, hat Hintergrundwissen gesammelt und Fakten aufgeschrieben. Warum ich mir dennoch wünsche, diese 100 Seiten nach den vier Folgen der achten Staffel gelesen zu haben, erfahrt ihr hier. 

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Gilmore Girls – das ist heimkommen. Im Wahrsten Sinne des Wortes. Denn in meiner Jugend kam ich von der Schule nach Hause, schaltete den Fernseher an – und schon war ich in Stars Hollow. Mit all seinen einzigartigen Bewohnern, die die eine oder andere Schraube locker haben, mit Luke’s, wo es Kaffee, Burger und sarkastische Kommentare gibt, mit Lorelai und Rory, die Junk Food so häufig konsumieren wie Schwarzweiß-Filme und Wasser mit Kaffee ersetzt haben. Vor allem in Rory fand ich nicht nur ein Vorbild – denn seien wir ehrlich, so gebildet und belesen wie sie ist kaum jemand in ihrem Alter -, sondern auch eine Freundin, die ähnliche Situationen durchlebte wie ich. Karla Paul bringt das in Gilmore Girls. 100 Seiten auf den Punkt:

Mit Rory traf ich also endlich auf eine Gleichgesinnte und mit Stars Hollow auf eine Welt, die mir über die Jahre ein zweites Zuhause wurde – ein Gefühl, das ich sonst nur aus Büchern kannte.

Ich bin noch häufig nach Stars Hollow zurück gekehrt, auch nachdem die Serie nach sieben Staffeln abgesetzt worden war. Gilmore Girls, das ruft so ein – und wieder muss ich Karla Paul zitieren – „wohlig-süßes Kakaoempfinden im Herzen“ hervor. Auf 100 Seiten hat Paul nun im Reclam Verlag pünktlich zur achten Staffel zurückgeblickt auf diese Serie, die an ihrem Erfolg gemessen nicht nur mich nachhaltig geprägt hat. Sie liefert Hintergrundfakten über Charaktere und Schauspieler, über Stars Hollow und die Handlung der 153 Folgen. Besonders spannend fand ich darüber hinaus, dass sie (unter anderem in zwei Interviews) einen Blick darauf wirft, warum die Serie einen solchen Erfolg verbuchen konnte in einer Zeit, in der Sex and the City ebenso erfolgreich ist, aber von Grund auf anders gestaltet. Als Amerikanistik-Studentin ist das gespaltenen Verhältnis der Amerikaner zu Sexualität natürlich kein fremdes Konzept – umso spannender war es aber für mich, den Umgang damit in einer Serie wiederzufinden, die meine Jugend prägte, und diese mal aus diesem Blickwinkel zu betrachten.

Genuss, Liebe, Literatur, Musik, Filme und Gemeinschaft – die Serie zeigt ein geschöntes Filterleben, eine Welt ohne Kiloprobleme, Unterhaltsstreitigkeiten, Regelschmerzen und politische Auseinandersetzungen, und Taylor Doose ist der Herr über das einzige soziale Netzwerk: den Marktplatz von Stars Hollow. Die Gilmore Girls sind ein Zufluchtsort, ein Ort ohne größere Sorgen (wenn Kirk nicht mal wieder vergisst die Ostereier einzusammeln), mit liebevollen Menschen in bunt gestrichenen Holzhäusern und einem Café, in dem immer ein Platz mit einem Stück Kuchen für den Zuschauer frei ist.

In Stars Hollow ist die Welt noch heile, die Probleme überschaubar und analog, das moderne Zeitalter scheint irgendwie noch nicht bis dorthin durchgedrungen zu sein (was übrigens auch in der achten Staffel aufgegriffen wird). Und in Stars Hollow darf Frau im Kuschelpyjama vorm Fernseher hocken, haufenweise Junk Food in sich stopfen und mit Süßkram und Kaffee nachkippen – ganz ohne dauernd einem Modeideal nacheifern zu müssen. Sport und gesunde Ernährung sind Fremdworte, selbst kochen etwas für andere. Dass das pure Fiktion ist, habe ich über die Jahre gelernt, denn (leider) kann niemand so essen wie die Gilmore Girls und trotzdem noch so unfassbar gut aussehen. Dennoch ist es eine schöne Vorstellung. Witzigerweise ist vor allem ein Fun Fact aus Gilmore Girls. 100 Seiten bei mir hängen geblieben: Alexis Bledel, die Schauspielerin der Rory Gilmore, mochte Gerüchten zufolge nicht einmal Kaffee und trank stattdessen Cola aus den Tassen. Mittlerweile bin ich ein absoluter Kaffee-Fan und trinke (guten) Kaffee am liebsten schwarz – aber das fing auch erst im Alter von etwa 22 Jahren an. Vorher ging’s nicht ohne Milch und Zucker – und irgendwie finde ich es beruhigend, dass es Alexis Bledel ähnlich geht.

Gilmore Girls. 100 Seiten

Ähnlich wie Karla Paul geht es mir in vielerlei Hinsicht: Gilmore Girls ist irgendwie Heimat, die schrägen Einwohner von Stars Hollow sind mir ans Herz gewachsen und in den Problemen von Rory und Lorelai fand ich meine eigenen oft widergespiegelt. Doch nicht immer stimme ich ihr zu – und so finde ich das generalisierende „wir“ über einen Großteil der 100 Seiten anstrengend. Oft habe ich den Kopf geschüttelt und hätte gerne diskutiert, habe mich weder angesprochen noch repräsentiert gefühlt. Das hat mich am meisten gestört und ich denke, oft wäre sie mit der ersten Person Singular besser bedient gewesen. Das fängt damit an, dass sie die Serie Game of Thrones auf Fantasy-Elemente reduziert (und damit versucht witzig rechtfertigen will, warum etwas so kleinstädtlich-konservatives wie Gilmore Girls trotz gelegentlicher Realitätsferne Massen begeistert) und endet mit solchen Statements wie dass es nicht ersichtlich ist, wieso Lorelai trotz der festen Beziehung der Eltern und der konstanten Rory selbst nicht imstande ist, sich fest an einen Mann zu binden und immer wieder kalte Füße bekommt. Liebe Karla Paul, gewagte Thesen im generalisierenden „wir“ sind nicht nur, nun ja, gewagt, sondern entfremden solche Leser, die nicht zustimmen, massiv.

Nichtsdestotrotz ist Gilmore Girls. 100 Seiten ein nettes Büchlein für alle Fans der Serie, die noch einmal zurückblicken wollen. Es lädt dazu ein, noch einmal von vorne zu beginnen und all die Puns und liebevollen Details zu entdecken, die einem entgangen sind. Dennoch wünschte ich, ich hätte das Büchlein erst nach der achten Staffel gelesen. Warum, erfahrt ihr weiter unten. Aber Vorsicht: Ab hier gibt’s Spoiler der achten Staffel!

Gilmore Girls. 100 Seiten

Fast wie ein echtes Gilmore Girl hab ich mich vorbereitet auf die vier Folgen: Es gab Burger mit Pommes (allerdings selbst gemacht, da es hier leider kein Luke’s gibt), Popcorn und Kaffee. Wenn ich mich zwischen Dean, Jess und Logan entscheiden muss (und das will ich eigentlich gar nicht, weil ich keinen optimal finde), dann wedle ich übrigens mit einem #teamjess-Fähnchen.

Da ich Freitag arbeiten musste, ignorierte ich sämtlichen sozialen Netzwerke (vor allem Twitter) und verschob meine Rückkehr nach Stars Hollow auf Samstag. Dann ging’s aber los und ich habe die vier 90-minütigen Folgen hintereinander verschlungen. Serien-Revivals sind meistens keine gute Idee. Und auch bei Gilmore Girls denke ich im Nachhinein, dass sie es besser hätten bleiben lassen. Alles in allem war die Fortsetzung enttäuschend: Das Stars Hollow-Feeling fehlte, die Chemie zwischen den Schauspielern war oft verflogen und Rory … seufz. Aber kommen wir erst zum Positiven.

Gilmore Girls hat es in den ersten sieben Staffeln immer wieder geschafft, entweder in Lorelai, Rory oder einer der Nebenfiguren Probleme aus meinem eigenen Leben widerzuspiegeln: Sei das die eigene Identität finden, sich von den Eltern distanzieren, um dann zu merken, dass man die Kernwerte doch übernommen hat, oder seinen Weg ins Berufsleben finden. Leider (oder zum Glück?) war ich nie so privilegiert wie Rory und hatte reiche Großeltern, die ich fragen konnte und die Vitamin B lieferten, oder einen reichen Freund, der Dinge für mich erledigte. Es ist irgendwo schön zu sehen, dass auch in der achten Staffel Probleme auftauchen, die heutzutage einfach Alltag sind: Rory ist privilegiert, eine der Jahrgangsbesten aus Yale – und dennoch arbeitssuchend. Zwar wird das Ganze ins Lächerliche gezogen durch den Club der Mittdreißiger, die wieder bei den Eltern wohnen – aber irgendwo ist da doch etwas dran, an der Gefahr, trotz Leistung zu den „gescheiterten Akademikern“ zu gehören. Aber – und das ist ein großes Aber – auch wenn die Gefahr real ist, trotz Leistung so zu enden, steht in der achten Staffel hinter Leistung ein großes Fragezeichen. War Rory früher großes Vorbild, bin ich heute wirklich froh, dass ich ganz anders bin, denn das, was aus ihr geworden ist, ist schrecklich: So witzig das auch versucht wird in der Serie auszutreten, sie vergisst ihren Freund und vergisst ein ganzes Jahr lang, sich von ihm zu trennen. Stattdessen betrügt sie ihn mit Logan, der zusätzlich seine Verlobte damit betrügt. Ist das der Versuch, etwas gegen das konservative Image der Serie zu unternehmen?! Das ist nicht modern, nicht liberal – das ist absolutes Arschloch-Verhalten. Dass Rory keinen Job ergattert liegt vielleicht auch daran, dass sie eine grauenhafte Reporterin ist, die sich in Geschichten stürzt, in denen sie kein Potenzial sieht, mit Quellen schläft und zu Jobinterviews geht, ohne sich vorzubereiten. Ist es da verwunderlich, dass man ihr den Job nicht gibt?

Und auch Lorelai scheint irgendwie nicht richtig zu lernen. Sie kriegt Angst, dass sie Luke ein Leben aufgezwungen hat, das er so nicht will, dass er bereut, keine Kinder zu haben – und schleppt ihn kurzerhand in eine Leihmutterschafts-Agentur (wo wir Paris wiedertreffen, die übrigens mein persönliches Highlight des Revivals war), ohne ihm wirklich zuzuhören, dass er das alles gar nicht will. Dann bekommt sie die fixe Idee, raus in die Natur zu müssen, um sich selbst zu finden – und auch wenn ich das persönlich sehr gut verstehen kann, fährt sie wieder vollkommen den Ego-Trip, lässt Luke im Ungewissen darüber, was sie zu finden gedenkt und wo er steht. Und die Hochzeit? Die plant sie samt Datum alleine. Soll das die moderne Variante von Feminismus sein?

Und dann erst die Body-Shaming Szene …

Gilmore Girls - A Year in the Life
Quelle: Netflix

Aber bevor das hier in einem endlos langen „Was soll das?!“ endet, hier die 3 Gründe, warum ich mir wünsche, ich hätte Gilmore Girls. 100 Seiten nach Gilmore Girls – A Year in the Life gelesen:

  1. Ein Stars Hollow Pride. Der nicht zustande kommen kann, weil es nicht genügend Schwule in Stars Hollow gibt. Also will man sich die Schwulen aus dem Nachbardorf leihen. – Das passt zu Taylor Doose, das passt zu Stars Hollow. Durch Gilmore Girls. 100 Seiten sticht es jedoch besonders deutlich hervor, denn Karla Paul geht – zurecht – auf die Kritik ein, dass in den ersten sieben Staffeln Homosexualität nicht thematisiert und nicht repräsentiert wird, was der Serie eine zusätzlich konservative Dimension anhaftet. Hätte ich die Idee des nicht zustande kommenden Stars Hollow CSD vorher noch gekauft und für äußerst unterhaltsam befunden, sticht die starke Thematisierung jetzt doch heraus. Hinzu kommt Michele, dessen Partner Kinder will. Das alles ist doch ein bisschen viel, finde ich, behält man die zuvor geäußerte Kritik im Hinterkopf. Es wirkt, als wollten die Serienmacher alles Menschenmögliche tun, damit diese Kritik aus der Welt ist.
  2. Das vielfach kritisierte Stars Hollow Musical. Gut, es wurde ein bisschen arg breit getreten. Und es ist enttäuschend, dass Kirk nicht darin mitspielt. Aber insgesamt hätte es für mich zur Serie gepasst – hätte ich nicht vorab gelesen, dass in sieben Staffeln Gilmore Girls keine Musical-Folge gedreht wurde. In vielen bekannten Serien, beispielsweise bei Grey’s Anatomy, gehört die Musical-Episode wohl irgendwie ab einer gewissen Anzahl an Staffeln zum Repertoire. Das war in Gilmore Girls nicht so – was ich nicht schade finde. Das stark breit getretene Musical in der achten Staffel hingegen wirkt einerseits wie ein Füllelement, um die 90 Minuten voll zu kriegen, und andererseits wie der versuchte Mittelweg. Ich frage mich, wie ich das wahrgenommen hätte, hätte ich Gilmore Girls. 100 Seiten nicht vorab gelesen.
  3. Sookie. Dass Schauspielerin Melissa McCarthy auch nach Gilmore Girls voll durchgestartet ist, hat jeder mitbekommen, der auch nur einigermaßen das TV- und Kinoprogramm im Blick hatte. Dass dadurch ihre Gage in die Höhe schoss, ist auch irgendwie logisch. Dennoch hätte ich mir darüber keine Gedanken gemacht, hätte Karla Paul es nicht zur Sprache gebracht. Die Freude darüber, dass McCarthy dennoch beim Revival mitmacht, war schnell verflogen, als ich sah, wie kurz ihr Auftritt war. Den kann ich mir nur dadurch erklären, dass sich die Produzenten mehrere Drehtage mit ihr nicht leisten konnten. Was mein Serienerlebnis stark trübte. Denn mal ehrlich, Lorelai ohne Sookie? Das passt irgendwie nicht und kann für mich nur durch äußere Umstände wie die zu teure Gage erklärt werden. Auch hier frage ich mich, wie ich darüber gedacht hätte, wäre ich vorher nicht auf die teure Gage der Schauspielerin hingewiesen worden.

Was mein Serienerlebnis aber unheimlich bereichert hat, war das durch Paul gelieferte Hintergrundwissen, wie stark die Serie mit in Amerika bekannten Künstlern zusammen arbeitet. Sei das der Stadt-Troubadour, der im echten Leben Grant-Lee Phillips heißt und erfolgreicher Musiker ist, oder jetzt in der achten Staffel die Köche, die Sookie ersetzen sollen und von Lorelai gefeuert werden, die im echten Leben gefeierte Star-Köche sind.

Insgesamt ist Gilmore Girls. 100 Seiten eine nette Lektüre für alle Fans der Serie. Das Revival hätte vielleicht besser nicht gedreht werden sollen. Dennoch war es schön, zwischen all den modernen Serien noch einmal zurückzukehren nach Stars Hollow. Ich jedenfalls habe jetzt wieder mit Staffel 1 begonnen – alleine schon für all die Details, die Karla Paul liebevoll zusammen gesucht hat und die mir bisher entgangen sind.

Titel: Gilmore Girls. 100 Seiten

Autor: Karla Paul

Verlag: Reclam

Seitenanzahl: 100

Preis: 10 €

zum Buch

Diese Rezension ist mithilfe der freundlichen Bereitstellung eines Rezensionsexemplars durch den Verlag entstanden. Selbstverständlich hat dies keinerlei Einfluss auf die Bewertung.

Aber jetzt hab ich genug geredet – was denkt ihr?

8 Kommentare

  1. madameflamusse sagt: Antworten

    aaaahhh wieso wußte ich nichts von diesem Buch…

    1. Hast du die achte Staffel schon gesehen? – Dann könntest du mir berichten, wie du darüber denkst, ohne das Buch vorab gelesen zu haben 😀

      1. madameflamusse sagt: Antworten

        Ja ich hab sie einmal durchgeschaut und jetzt wo es sich gesetzt hat finde ich es eine Runde Sache. Und ich bin sehr dankabr das es diesen Nachschlag gab… rorys Geschichte hängt vielleicht etwas in der Luft, aber auch das is irgendwie sympatisch das es nicht so überperfekt weitergeht. Der 4. Teil war wunderschön und ich muß sie nochmal schaun. und ich will auch noch was längeres dazu schreiben. Schaue grad die alten staffeln nochmal durch 🙂 is schon witzig wie alt die Leute geworden sind. Dean ist viel sympatischer als früher. Aber Lorelai hat irgendwie ein komisches Gesicht und ist nicht mehr Single was ich so schön finde. sookie kommt leider nur kurz vor und auch Lane hätte mehr Zeit haben können find ich.

        1. Ich hab auch wieder mit den alten Staffeln begonnen. Bei manchen Aspekten finde ich es echt schön zu sehen, wie sich die Charaktere entwickelt haben, aber es gibt auch vieles, wo ich denke, dass es besser gewesen wäre, dass man die Serie in Ruhe gelassen und nicht weiter entwickelt hätte. Dass Rory aber kein perfektes Leben mit Job und allem führt, gerade das fand ich super 🙂
          LG Kerstin

          1. madameflamusse sagt:

            oh ja ich auch, denn das hatte mich am Ende der alten Staffeln schon gestört dieses überperfekte Leben…. und is irgendwie auch tröstlich, geht ja vielen Menschen wie Ihr. die Sache mit Logan hat mich aber schons ehr irritiert.

  2. Ich bin gerade total erstaunt, wie ich gar nichts von diesem Buch mitbekommen konnte!
    Was „A Year in the Life“ betrifft, sprichst du mir total aus der Seele. In meinem Monatsrückblick habe ich die „8. Staffel“ auch total kritisiert. Leider, denn ich hätte mir wirklich anderes erhofft. Ich habe mich zwischenzeitlich echt gefragt, ob Lorelai und Rory schon immer so furchtbare Menschen waren. Schade, was die Fortsetzung aus diesen beiden Charakteren gemacht hat. Der Punkt mit Rorys Arbeitslosigkeit war aber auch für mich ein „Lichtblick“, so blöd das jetzt klingen mag. Ich fand es super, dass zumindest dieses schwierige Thema angesprochen wurde. Vieles andere blieb da ja leider aus (die Body Shaming Szene war ein echter Tiefpunkt). An dem Buch bin ich jetzt aber doch irgendwie interessiert, denn die Serie habe ich früher regelmäßig gesehen und war immer ein großer Fan davon. Werde da sicher mal einen Blick hinein werfen.
    Liebe Grüße
    Jennifer

    1. Hallo Jennifer,
      als echtem Fan wird dir das Buch nicht soooo viel Neues erzählen – trotzdem find ich’s irgendwie schön, das alles gebündelt zu haben und man merkt, dass Karla Paul da wirklich Liebe reingesteckt hat. Und für 10 Euro kann man auch nun wirklich nichts falsch machen damit 😉
      Liebe Grüße
      Kerstin

  3. […] Am 25. November lief die achte Staffel der Gilmore Girls bei Netflix an. Anlass genug für Karla Paul, auf 100 Seiten im Reclam-Verlag ein Buch für Liebhaber der Serie herauszubringen. Die Rezension dazu findet ihr übrigens bereits hier. […]

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